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Nun arbeite ich schon 11 Jahre in meinem Begleiter-Beruf. Ein Dank an alle Einrichtungen, die mir die Möglichkeit geben, dieser schönen Tätigkeit nachzugehen. Vor zwei Jahren hatte ich geschrieben, wie vielseitig ich „unterwegs“ bin. In letzter Zeit hat sich der Fokus wieder etwas mehr den Waldorfschulen zugewandt.
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Ich erlebe einen gewissen Wandel in den Fragestellungen in den Einrichtungen. War noch vor wenigen Jahren die Frage nach „Führung in Selbstverwaltung“ immer auch mit einer oft langwierigen Auseinandersetzung verbunden, steht jetzt mehr die Frage nach dem Wie im Vordergrund. „Wie können wir Selbstverwaltung so organisieren, dass der Schwerpunkt unserer kollegialen Arbeit sich wieder vermehrt dem „Inhalt“ zuwenden kann.
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Gleichzeitig bemerke ich auch (da ich immer noch und sehr gerne) eine rege Vortragstätigkeit zu pädagogischen und anthroposophischen Themen habe, dass auch die Eltern vermehrt nach „Waldorf“ fragen. In einer Arbeit wurde das so formuliert „Wo Waldorf drauf steht, soll auch Waldorf drin sein“. Dazu kommt ein hohes Interesse an den spirituellen Hintergründen der Waldorfpädagogik und der Anthroposophie. Beide Entwicklungen stimmen mich sehr zuversichtlich.
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Wichtig bleibt mir weiterhin die Arbeit im Konkliktkolloquium im Rahmen der Sozialwissenschaftlichen Sektion und in der Akademie „Entwicklungsbegleitung von Menschen und Organisationen“.
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Meine „europaweite“ Tätigkeit mit sehr vielem Unterwegs-Sein findet ein Gegengewicht in der Ruhe, die der Schwarzwald als Lebensort bietet und der großen Unterstützung, die ich von meiner Frau Françoise und meinen Kindern bekomme. Michel ist nun schon in der 13. Klasse, hat seine Jahresarbeit zum Thema „Die Kunst, die Menschen zum Lachen zu bringen“ mit einem Cabaret-Programm präsentiert, wo auch seine Familie nicht geschont wurde.
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Interessant finde ich, dass nach meinem „Mondknoten“ einige alte Fragen aus meiner Jugend wieder auftauchen. Meine Beschäftigung mit dem Altai-Gebirge und dem Schamanismus führte mich zu Rudolf Steiners „Kräutersammler Felix Koguszki“ und dem alten Wissen der Hildegard von Bingen und Maria Treben.
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Zu meiner Erholung trägt wieder vermehrt das Laufen bei. So konnte ich im Herbst in Echternach/Luxemburg wieder einen Marathon laufen. Im „Zähringer Chörle“ haben wir mutig das Genre gewechselt und werden im März 2012 zwei Konzerte mit der Filmmusik aus „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ präsentieren.
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